• Herzlich Willkommen auf den
    Internetseiten der Kindertagesstätte Obernkirchen

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Die Eingewöhnungszeit wird in der Krippen- sowie auch in der Kindergartengruppe individuell auf die Bedürfnisse des jeweiligen Kindes abgestimmt. Jedes Kind darf sich in seiner ganz persönlichen Zeit einleben und „lernen“ sich in seiner neuen Lebenswelt zurecht zu finden.

Für die Eingewöhnungszeit in unserer Einrichtung ist uns Folgendes wichtig:

  • Eingewöhnung braucht Zeit, um den Übergang in den Kita-Alltag sachte zu gestalten. Als Eltern sollten sie hierfür durchschnittlich 3-6 Wochen einplanen. Das Kind bestimmt das Tempo!
  • Das Kind lernt die fremde Umgebung der Kita und seine/n Bezugspädagogin/en zunächst elternbegleitet kennen. D.h. die primäre Bezugsperson (Mutter, Vater) begleitet das Kind in der ersten Zeit immer mit in die Einrichtung und dient dem Kind als sichere emotionale Basis. Das Kind kann so leichter Vertrauen in der/die Bezugspädagoge/in fassen, es ist weniger gestresst und offener.
  • Die ersten  Tage wird der gemeinsame Kita-Besuch nicht länger als eine halbe Stunde in der Krippe oder max. eine Stunde in der Kindergartengruppe sein. Das Kind erfährt viele neue Eindrücke und ist in der Regel spätestens nach 30 bis 60 Minuten emotional erschöpft. An diesen Tagen findet kein Trennungsversuch statt.
  • In dieser Eingewöhnungsphase widmet sich der/die Bezugsfachpädagoge/in ganz dem neuen Kind und versucht eine vertrauensvolle Beziehung aufzubauen, um selbst zu einer sicheren Basis für das Kind in der Einrichtung zu werden.
  • Wenn das Kind die pädagogische Fachkraft als neue Bezugsperson wahr- und annimmt, kann frühestens am dritten Tag der erste, kurze Trennungsversuch unternommen werden. Es erfordert hier ein genaues Hinsehen und eine offene Kommunikation auf der Erwachsenenebene. Das Bedürfnis des Kindes darf nicht außer Acht gelassen werden. Wenn das Kind signalisiert, dass es für einen Trennungsversuch noch nicht bereit ist, wird dieser nicht unternommen und auf einen späteren Zeitpunkt verlegt. Kommt es zu einer Trennung von der primären Bezugsperson und dem Kind, so wird die Trennung nur wenige Minuten dauern. Je jünger das Kind ist, desto kürzer wird die Trennung sein. Nach jeder erfolgreichen Trennung wird der Kita-Besuch für diesen Tag beendet!
  • Verlässlichkeit ist neben Vertrauen der allerwichtigste Punkt in dieser Eingewöhnungsphase. Grundsätzlich ist Verlässlichkeit wichtig, in dieser Phase aber ganz besonders. Das Kind vertraut seiner primären Bezugsperson und geht mutig den Schritt der Trennung ein. Die Trennung wird daher  immer abschiedsbewusst gestaltet. Das heißt, dass es einen klaren Abschied (ggf. mit einem Abschiedsritual)gibt. Z.B. erklärt die primäre Bezugsperson, dass sie zur Toilette geht oder etwas aus dem Auto holen muss. Nach der vereinbarten Trennungszeit erscheint die primäre Bezugsperson des Kindes und es folgt die Verabschiedung für diesen Tag. Durch die Verlässlichkeit der primären Bezugsperson verinnerlicht das Kind sein Vertrauen in die Rückkehr derselbigen.
  • Zunächst werden die Trennungszeiten individuell verlängert, später die Verweildauer in der Kita. Wichtig ist hierbei, dass beide Zeiten stetig und kleinschrittig verlängert werden. Wie schnell die Trennungs- und Betreuungszeit ausgeweitet werden kann, hängt individuell vom Kind ab.
  • Ein signifikantes Zeichen von gelungener Eingewöhnung ist, wenn das Kind aktiv Trost bei seiner pädagogischen Bezugsperson sucht und findet, sich versorgen und pflegen lässt.
  • Ein offener Austausch und transparentes Handeln aller Bezugspersonen trägt ebenso zu einer guten Eingewöhnung bei.