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    Internetseiten der Kindertagesstätte Obernkirchen

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„Kinder lernen am besten, wenn sie beteiligt sind.“

 

Partizipation gehört zu den 41 Kinderrechten der UN-Kinderrechtskonvention (Art. 12) und bedeutet u.a. Beteiligung, Mitbestimmung, Mitwirkung.

Partizipation ist für uns ein konzeptionelles Grundprinzip und erfordert eine gleichberechtigte und wertschätzende Grundhaltung zwischen Kindern und Erwachsenen.

Die Kinder unserer Einrichtung werden ihrem Entwicklungsstand entsprechend in Ereignisse und Entscheidungsprozesse, welche sie direkt und das Zusammenleben in der Einrichtung betreffen, einbezogen und können so aktiv mitbestimmen. Partizipation ist somit lebensweltorientiert.

Die Kinder lernen

  • ihre eigenen Ideen, Wünsche und Bedürfnisse wahrzunehmen
  • ihre eigene Meinung zu äußern und zu vertreten
  • Kompromisse auszuhandeln
  • und gemeinsam Entscheidungen zu treffen.

Kinder, die dies aktiv tun, erleben sich als selbstwirksam, gewinnen an Eigenständigkeit und Selbstvertrauen, erfahren und leben Wertschätzung, Respekt und Akzeptanz.

Sie lernen, dass nicht immer der eigene Wunsch, das eigene Bedürfnis, der eigene Wille zum Zug kommt, sondern dass es in einer Gruppe viele andere Wünsche und Meinungen gibt, man einander zuhören und ggf. Kompromisse eingehen muss. Der daraus entstehende gegenseitige Respekt stärkt das soziale Vertrauen.

Wir geben den Kindern hierfür genügend Freiräume.

Wir begegnen den Kindern auf Augenhöhe.

Wir trauen den Kindern etwas zu und übertragen ihnen Verantwortung.

Dabei begleiten wir stets die Kinder und helfen ihnen ihre Meinung zu äußern, Kompromisse und Entscheidungen zu treffen.

Wir unterstützen die Kinder, um eine gute Gesprächs- und Streitkultur zu entwickeln.

Wir sind uns bewusst, welche Entscheidungsräume die Kinder tatsächlich haben und legen diese offen. So gibt es Grenzen der Partizipation, da die Kinder in diesem Alter manche Folgen/Konsequenzen noch nicht überblicken können (z.B. Verkehrssicherheit, Gesundheit).

Wir sind uns bewusst, dass Entscheidungen umgesetzt werden müssen. Ggf. müssen Entscheidungen nach der Erprobung überdacht werden, wobei wir die Kinder unterstützen.

Wir erkennen die Kinder uneingeschränkt als Experten ihrer Lebensräume, ihrer Empfindungen und ihrer Weltsicht an.

Wir kommunizieren wertschätzend, sind achtsam und empathisch, sind verlässlich und haben ein ehrliches Interesse, was die Kinder beizutragen haben